Wissen@PANDA

Informationen und Orientierung bei neurologischen, chronischen und seltenen Erkrankungen

Verständliche Inhalte, hilfreiche Anlaufstellen und strukturierte Orientierung für Betroffene, Angehörige und das persönliche Umfeld.

PANDA neuro-logisch

Was diese Seite kann

Wissen@PANDA hilft dabei, Informationen, Ressourcen und mögliche nächste Schritte leichter zu finden.

  • neurologische, chronische und seltene Diagnosen verständlich erklären
  • Orientierung bei seltenen oder wenig bekannten Krankheitsbildern geben
  • Anlaufstellen, Netzwerke und Ressourcen aufzeigen
  • KI-gestützte Navigation zu passenden Angeboten und Informationen

Was diese Seite nicht kann

  • keine medizinische Beratung ersetzen
  • keine Diagnosen stellen
  • keine Therapie- oder Medikamentenempfehlungen geben
  • keine ärztliche Entscheidung ersetzen

Keine offizielle Stelle

Wissen@PANDA ist eine private Initiative und keine offizielle, behördliche oder medizinische Einrichtung.

Die Inhalte entstehen durch eigene Recherche, Abgleich öffentlich zugänglicher Informationen und redaktionelle Aufbereitung – nicht durch direkte Übernahme einer einzelnen Quelle.

Wir arbeiten sorgfältig, können aber trotzdem keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte übernehmen. Fehler, Auslassungen oder veraltete Angaben lassen sich nicht vollständig ausschließen.

Weitere Einordnung findest du unter Medizinischer Hinweis und KI-Hinweis.

Wenn die Psyche mitbelastet ist

Neurologische Erkrankungen können nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche stark belasten. Manche Menschen entwickeln zusätzlich depressive Beschwerden – zum Beispiel anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Erschöpfung oder das Gefühl, überfordert zu sein.

Wichtig ist: Eine Depression ist keine Schwäche und nicht automatisch „einfach Teil" der neurologischen Erkrankung. Sie ist eine eigene, behandelbare Erkrankung. Wenn du solche Veränderungen über längere Zeit bei dir bemerkst, sprich sie aktiv bei deiner Ärztin oder deinem Arzt an.

Neben Psychotherapie vor Ort gibt es heute auch Therapieangebote per Video oder Telefon. Welche Angebote dir zur Verfügung stehen, erfährst du über deine Krankenkasse.

Bitte bleib mit solchen Gefühlen nicht allein. Wende dich an eine Vertrauensperson, deine Arztpraxis oder eine Beratungsstelle.

Akute Krise

Wenn du daran denkst, dir etwas anzutun, oder nicht sicher bist, ob du sicher bleibst: rufe bitte sofort den Notruf 112. Wenn eine Person akut gefährdet ist, nicht erreichbar ist oder andere gefährdet sein könnten, kann auch die Polizei unter 110 helfen.

Für Gespräche in seelischen Krisen ist die TelefonSeelsorge rund um die Uhr kostenlos erreichbar: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123.

Diagnosen im Überblick

Wähle ein Krankheitsbild, um Informationen, Symptome, Diagnosewege und Anlaufstellen zu erkunden.

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

ICD-10-GM: G12.2 – Fortschreitende Erkrankung der motorischen Nervenzellen mit zunehmender Muskelschwäche und -schwund.

Epilepsie

ICD-10-GM: G40.9 – Wiederholt auftretende epileptische Anfälle durch vorübergehend gestörte elektrische Aktivität im Gehirn.

Essentieller Tremor

ICD-10-GM: G25.0 – Bewegungsstörung mit meist beidseitigem Halte- und Aktionstremor, häufig an Händen oder Armen.

Guillain-Barré-Syndrom (GBS)

ICD-10-GM: G61.0 – Akute autoimmune Entzündung der peripheren Nerven mit schnell fortschreitender Muskelschwäche.

In Arbeit

Marfan-Syndrom

ICD-10-GM: Q87.4 – Angeborene Bindegewebserkrankung mit möglicher Beteiligung von Herz, Gefäßen, Augen und Skelett.

Multiple Sklerose

ICD-10-GM: G35.9 – Chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit sehr unterschiedlichen Verlaufsformen.

Myasthenia gravis

ICD-10-GM: G70.0 – Autoimmunerkrankung mit belastungsabhängiger Muskelschwäche durch gestörte Nerv-Muskel-Übertragung.

Narkolepsie und Kataplexie

ICD-10-GM: G47.4 – Neurologische Erkrankung mit übermäßiger Tagesschläfrigkeit und plötzlichen Schlafattacken.

Polyneuropathie

ICD-10-GM: G62.9 – Schädigung mehrerer peripherer Nerven mit Gefühlsstörungen, Schmerzen oder Muskelschwäche, häufig an Füßen und Händen.

Restless-Legs-Syndrom

ICD-10-GM: G25.81 – Bewegungsdrang, Kribbeln und Schmerzen in den Beinen in Ruhe, besonders abends und nachts.

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode

ICD-10-GM: F33.1 – Wiederkehrende depressive Episoden; aktuell ist eine mittelgradige Episode verschlüsselt.