Keine offizielle Stelle
Wissen@PANDA ist eine private Initiative und keine offizielle, behördliche oder
medizinische Einrichtung.
Die Inhalte entstehen durch eigene Recherche, Abgleich öffentlich zugänglicher
Informationen und redaktionelle Aufbereitung – nicht durch direkte Übernahme
einer einzelnen Quelle.
Wir arbeiten sorgfältig, können aber trotzdem keine Haftung für die Richtigkeit,
Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte übernehmen. Fehler, Auslassungen oder
veraltete Angaben lassen sich nicht vollständig ausschließen.
Weitere Einordnung findest du unter Medizinischer
Hinweis und KI-Hinweis.
Wenn die Psyche mitbelastet ist
Neurologische Erkrankungen können nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche stark
belasten. Manche Menschen entwickeln zusätzlich depressive Beschwerden – zum Beispiel
anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Erschöpfung oder das Gefühl,
überfordert zu sein.
Wichtig ist: Eine Depression ist keine Schwäche und nicht automatisch „einfach Teil" der
neurologischen Erkrankung. Sie ist eine eigene, behandelbare Erkrankung. Wenn du solche
Veränderungen über längere Zeit bei dir bemerkst, sprich sie aktiv bei deiner Ärztin oder
deinem Arzt an.
Neben Psychotherapie vor Ort gibt es heute auch Therapieangebote per Video oder Telefon.
Welche Angebote dir zur Verfügung stehen, erfährst du über deine Krankenkasse.
Bitte bleib mit solchen Gefühlen nicht allein. Wende dich an eine Vertrauensperson, deine
Arztpraxis oder eine Beratungsstelle.
Akute Krise
Wenn du daran denkst, dir etwas anzutun, oder nicht sicher bist, ob du sicher bleibst: rufe
bitte sofort den Notruf 112. Wenn eine Person akut gefährdet ist, nicht
erreichbar ist oder andere gefährdet sein könnten, kann auch die Polizei unter
110 helfen.
Für Gespräche in seelischen Krisen ist die TelefonSeelsorge rund um die Uhr kostenlos
erreichbar: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder
116 123.