Polyneuropathie
- ICD-10-GM
- G62.9
- Erkrankungsalter
- Meist im höheren Erwachsenenalter, durchschnittliches Erkrankungsalter um 65 Jahre; kann aber auch jüngere Menschen betreffen.
- Häufigkeit
- Prävalenz ca. 5–8 % der erwachsenen Bevölkerung, mit zunehmendem Alter steigend (bis ca. 7 % bei Älteren, bis ca. 30 % bei über 60-Jährigen).
- Zuständige Fachrichtung
- Neurologie
- Seltene Erkrankung
- Nein
Polyneuropathie – erste Orientierung, verständliche Informationen und hilfreiche Themen für Betroffene, Angehörige und das persönliche Umfeld.
Polyneuropathie verstehen
Polyneuropathie zählt zu den häufigsten neurologischen Diagnosen überhaupt, wird im Alltag aber oft unterschätzt. Diese Seite ordnet ein, was dahinterstecken kann und warum die Beschwerden von Person zu Person so unterschiedlich ausfallen.
Symptome und Belastungen
Typisch sind Missempfindungen, Taubheitsgefühle oder Schmerzen, die häufig zuerst an Zehen und Füßen auftreten. Auch Muskelschwäche, Gangunsicherheit oder Beschwerden des vegetativen Nervensystems sind möglich.
Diagnose und Abklärung
Die Abklärung braucht Zeit: Anamnese, neurologische Untersuchung, elektroneurografische Messungen und gezielte Laboruntersuchungen helfen, mögliche Ursachen einzugrenzen. Eine spezialisierte neurologische Praxis oder Ambulanz ist dafür die richtige Anlaufstelle.
Alltag und Teilhabe
Polyneuropathie kann den Alltag auf vielfältige Weise verändern – zum Beispiel durch Gangunsicherheit, eingeschränktes Tastgefühl oder chronische Schmerzen. Sozialberatung, Selbsthilfe und Geduld im Umfeld sind wichtige Bausteine.
Hilfe und Netzwerke
Niedergelassene Neurologinnen und Neurologen, neurologische Ambulanzen an Kliniken, Selbsthilfeorganisationen und Sozialberatung stehen Betroffenen zur Seite.
Diese Website dient nur der Information und Orientierung und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.
KI-gestützte Orientierungshilfe, keine medizinische Beratung.
Stand dieser Seite: 08.07.2026. Fehler gefunden? Wir freuen uns über eine Nachricht.