Polyneuropathie – Symptome und Belastungen
Polyneuropathie kann sich auf sehr unterschiedliche Weise zeigen. Welche Beschwerden auftreten, hängt unter anderem davon ab, welche Nervenfasern betroffen sind und welche Ursache die Erkrankung hat. Im Folgenden sind häufige Symptome beschrieben – sie können einzeln oder in Kombination vorkommen.
Typische Leitsymptome
Sehr häufig berichten Betroffene von einem Beginn an Zehen und Füßen: Kribbeln, „Ameisenlaufen”, brennende oder stechende Schmerzen sowie ein pelziges oder taubes Gefühl. Manche empfinden normale Berührungen als unangenehm, andere haben Schwierigkeiten, warm und kalt zu unterscheiden. Oft sind beide Körperseiten ähnlich betroffen, weil es sich um eine generalisierte Schädigung handelt.
Weitere mögliche Beschwerden
Mit fortschreitender Erkrankung können die Beschwerden auf die Unterschenkel und später auch auf die Hände übergreifen. Möglich sind zudem:
- Muskelschwäche, zum Beispiel beim Treppensteigen oder beim Gehen auf unebenem Boden
- Unsicheres Gangbild und erhöhte Sturzneigung
- Feinmotorische Probleme, etwa beim Knöpfen oder beim Schreiben
- Muskelkrämpfe oder unwillkürliche Muskelzuckungen
- Autonome Beschwerden wie Blutdruckschwankungen, Magen-Darm-Probleme oder Blasenstörungen
Nicht alle Beschwerden treten gleichzeitig auf. Auch die Stärke der Symptome kann sich über die Zeit verändern.
Ausprägungen sind individuell
Wie stark und in welcher Kombination die Beschwerden auftreten, ist von Person zu Person verschieden. Symptome allein erlauben keine Diagnose – dafür sind spezialisierte Fachstellen zuständig.
Informationen zu Anlaufstellen findest du unter Hilfe und Netzwerke.
Diese Website dient nur der Information und Orientierung und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.
KI-gestützte Orientierungshilfe, keine medizinische Beratung.
Stand dieser Seite: 08.07.2026. Fehler gefunden? Wir freuen uns über eine Nachricht.